

Ich verstehe mich nicht als Hochzeitsfotograf, eher als Fotograf, der Hochzeiten fotografiert. Ich folge einem offenen, dokumentarischen Ansatz. Ich liebe vielschichtige Fotos. Ich liebe humorvolle Fotos, die man auch gern mit einem Augenzwinkern betrachten kann. Dabei möchte ich hohe ästhetische Ansprüche erfüllen. Ich löse mich von äußeren Trends. Ich bin nah dran, neugierig und immer auf der Suche nach den Momenten, die bleiben.
Ich folge euch überall hin und freue mich. Ich bewege mich viel im norddeutschen Norden und umbei – und war auch schon über all sonst. Im blauweißen Bayern, der vulkanesken Eifel, bei Smokey, dem Bären, in Tennessee, am Strand von Girona…
Mir ist es wichtig, dass wir uns ein wenig kennenlernen. Mich interessiert, was euch interessiert, was euch bewegt. Gleichzeitig möchte ich mich euch offen zeigen. Ich freue mich über Verbundenheit und Vertrauen.
Liebe ist für alle da. Ganz gleich, woher ihr kommt, wen ihr liebt oder wie ihr euch identifiziert: Ihr seid hier willkommen! Hass und Ausgrenzung? Dafür ist hier ganz klar kein Platz.
Italienisch kann ich zwar (noch) nicht. Allerdings spreche ich Englisch und Spanisch. Ich habe längere Zeit in verschiedenen Ländern Lateinamerikas verbracht. Da ist was hängengeblieben – auch ganz viel interkulturelles Verständnis. ¡Viva! Ach ja, Portugiesisch wartet im Hinterkopf auch noch auf Reaktivierung. Holt mich gern nach Rio.
Hochzeiten können ganz viel sein – und meistens alles zusammen: emotional, aufreibend, wunderschön, lustig, manchmal komisch. Sie sind in jedem Fall immer ein Spiegel von euch – und den Menschen, die euch an diesem Tag umgeben. Jedes Paar ist anders, jede Hochzeit ist anders. Ich möchte euch zeigen, eure besondere Verbindung, euren Tag in all seinen Facetten. Neben den großen großen und großen kleinen geht es auch viel um die kleinen kleinen Momente. In meinen Bildern erzähle ich Geschichten. Und genau das macht die Fotos für euch so wertvoll.


Moingiorno, ich bin Micha (er/ihn). Ich bin ich – und das spiegelt sich in meiner Fotografie wider. Ich habe eine eigene Handschrift und weiß, worauf es mir ankommt. Bei eurer Hochzeit füge ich mich unauffällig in die Gesellschaft ein. Ich arbeite dezent und unaufgeregt. Ich spiele mich nicht in den Vordergrund, »störe« niemanden und gebe im Verlauf des Tages (so gut wie) keine Anweisungen.
Und sonst so? Es gibt Leute, die sagen, ich sei ganz nett – und mitunter humorvoll. Die kennen mich dann allerdings auch schon länger. Sie haben meinen absolut feinsinnigen und mitunter trockenen Humor nach einigen Momenten oder Jahren der Irritation durchblickt. Ich radel gern, ich reise gern, ich bin gern draußen und spiele seit Neuestem wieder Volleybolley. Ich mag Fotografie. Ja, wirklich. Ich lebe mit meiner besten Freundin und Amore Caro und unserer (noch recht kleinen) Tochter Wanda auf dem Lande, genauer gesagt in Westmecklenburg.
Aktuell frage ich mich recht häufig: Quo vadis Gesellschaft? Und wie sieht meine Rolle in dieser Zeit aus? Wo entsteht Wirksamkeit? Dies das, Ananas. Haltung ist wichtig, Offenheit ist wichtig, Toleranz ist wichtig, Zuhören ist wichtig, Dankbarkeit ist wichtig, Amore ist wichtig. I call it: Menschlichkeit.